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Durch die Jahre entwickelten sich immer mehr Erfahrungswerte, immer mehr Voraussetzungen und Aspekte, die ich hier für mich und meine Arbeit beschreiben möchte.

Der Umgangspfleger macht keine Beratungen und keine Elterngespräche - er ist eigentlich nur eine Art "Taxi" das Kinder von dem einen Elternteil zum anderen bringen soll oder der die Übergabe begleiten soll. So ist es in der Theorie.

Die Umgangspflegschaft hat es aber in der Regel mit Eltern zu tun, die mehr oder weniger ver- und zerstritten sind, bei denen der Umgang eben nicht im Sinne des Kindeswohls stattfindet, wenn überhaupt. Meist haben umgangsberechtigte Eltern ihre Kinder/das Kind über einen längeren Zeitraum nicht gesehen, es hat eine Entfremdung stattgefunden, es fehlt eine Bindung und Beziehung, die Entfremdung des Kindes zum Elternteil ist deutlich.

Meist hat der betreuende Elternteil für die Umgangsaussetzung subjektive Gründe, wie Verletzungen und Kränkungen, die nicht von der Elternebene abgegrenzt werden können. Oder es sind ganz banale Rachegefühle, die auf Kosten der Kinder gehen.

Hier sind Gespräche einfach notwendig, Beratung, Begleitung, damit der Umgang umgesetzt werden kann - insbesondere dann, wenn das Kind sich auf den anderen Elternteil freut und gerne mit ihm zusammen ist.

das bedeutet, dass mein erster Termin nach der Bestellung ein Gespräch mit dem Kind ist, was braucht es bei einem Umgang, was möchte es, wie kann ich den Umgang gestalten, etc. und ein Gespräch mit dem betreuenden Elternteil in die ähnliche Richtung, was braucht es, damit er den Umgang zustimmen kann, ihn unterstützen kann und wie der Umgang gestaltet werden sollte  - dem folgt dann ein Aussortieren was machbar ist, was Zeit braucht, was Unterstützung braucht, ...

die ersten Umgangskontakte begleite ich, damit ich ein Gefühl für das Kind bekommen kann und auch die Beziehung und Bindung zu dem umgangsberechtigten Elternteil wahrnehmen kann, was es vielleicht noch braucht, was gut ist, wo ich Alternativen anbieten kann. Und auch um dem besorgten Elternteil eine Rückmeldung geben zu können.

Gemeinsame Elterngespräche sind nur dann notwendig, wenn keine gleichzeitige Beratung in einer Beratungsstelle stattfindet - hier geht es um Gemeinsamkeiten finden, damit der Umgang für das Kind gut verlaufen kann, eine Umgangsvereinbarung mit ganz konkreten Dingen wie Kleiderliste, Feedback, was ist, wenn ....


Sie erhalten nach der Bestallung einen Online-Fragebogen von mir, den Sie online bitte beantworten. Es sind einfach Fragen zu dem bisherigen Verfahren, zu Ihren Vorstellungen, zu Hintergründen etc. Die Antworten sind natürlich freiwillig.

Alkohol und/oder Drogeneinfluss sind tabu.

Gewalt, Gewaltandrohungen, sonstige Drohungen führen zu einem Umgangsabbruch.

Manipulationen des Kindes, Abwertungen anderer Bezugspersonen des Kindes, etc. führen ebenfalls zu einem Umgangsabbruch.

Diagnostizierte psychisch kranke Eltern sind in ärztlicher Betreuung.

Ausgefallene Termine werden nach Beschlusslage nachgeholt.

Eine Absage sollte zeitlich erfolgen und kann jederzeit bei mir auf der Mailbox oder per Email hinterlassen werden.

Die Kosten für den Umgang übernimmt der umgangsberechtigte Elternteil.

Ein Sachstandbericht geht jeweils an das zuständige Gericht und somit auch an die Eltern.