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konkrete Aufgaben des Umgangspflegers

die Herausgabe des Kindes zur Durchführung des Umgangs zu verlangen
den Aufenthalt für die Dauer des Umgangs zu bestimmenje nach Bedarf -
Vorbereitung des Umgangs,
Begleitung der Übergabe,
Rückgabe die Begleitung eines Umgangs entscheidet das Gericht ebenso wird die Häufigkeit und Dauer, sprich die konkreten Termine des Umgangs, vom Gericht festgelegt werden.
Das Gericht trifft eine klare und konkrete Regelung des Umgangs.
die Verselbständigung der Umgänge sowie im Endeffekt das eigene Überflüssig machen und die Eltern befähigen, Regelungen alleine und konstruktiv zu regeln.
 fachlich kompetent den Eltern und dem Kind zur Verfügung stehen.
Ansprechparnter und Moderator für die Eltern
Vor- und Nachbereitung der Umgänge
bei durchgehender Umgangsverweigerung kann der Umgangspfleger auch aktiv an gerichtlichen Sanktionen mitwirken, was aber zur Folge hat, dass man damit die Neutralität gegenüber den beiden Eltern verlässt.
Berichterstattung gegenüber dem Gericht
Eine Begleitung der Umgänge ist seit neusten Regelungen nicht mehr im Rahme  einer Umgangspflegschaft möglich, diese soll und wird über das Jugendamt an Träger vermittelt, deren Kosten nicht von der Gerichtskasse sondern von der Jugendhilfe übernommen wird.


Da die Umgangspflegschaft die elterlichen Rechte im Rahmen des Umgangs suspendiert und diese auf den Umgangspfleger überträgt, kann dieser aus eigenem Recht auf den Umgang einwirken, ihn gestalten und all das umsetzen, was zur Ausgestaltung eines positiven Umgangs notwendig ist.

Hierzu gehört nach dem Gesetz, dass der Umgangspfleger

»  den Umgang im Einzelnen mit den Beteiligten vorbereitet

»  er bei der Übergabe des Kindes an den umgangsberechtigten Elternteil wie auch bei der Rückgabe des Kindes zugegen ist.

»  die konkrete Ausgestaltung des Umgangs bestimmen kann.

»  bei Meinungsverschiedenheiten und Konflikte der Eltern - wie z.B. Ort des Umgangs, Ort der Übergabe, Nachholtermine, etc. Regelungsbefugnisse wie auch Vermittlungsbefugnisse hat.


Die Frage der Machtbefugnis wird unterschiedlich gesehen und wahrgenommen. Letztlich sind diese eher eingeschränkt und es bleibt nur die Möglichkeit eines mittelbaren Drucks sowie eine persönliche Einflussnahme auf die Eltern sowie durch einen Bericht an das Gericht deutlich uzu machen, welche Konflikte vorherrschen und inwieweit das Recht des Kindes auf Umgang vereitelt bzw. boykottiert wird. Weiterhin ist die Frage mit dem umgangsberechtigten Elternteil zu klären, inwieweit er durch weitere Anträge den Umgang sanktionieren möchte.

Die Umgangspflegschaft ist zu befristen, da sie über einen längeren Zeitraum nicht als sinnvoll erachtet wird. Entweder gelingt es den Eltern mit der Unterstützung und Beratung zukünftig alles zu regeln oder es müssen von einem Elternteil weitere gerichtliche Schritte unternommen werden.